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Feuer und Wasser in Nahost

Erstellt am Donnerstag, 11. September 2014 16:51

Im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Politik“ referierte der in Israel lebende Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm am Mittwoch, dem 24. September 2014 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus über den israelisch-palästinensischen Konflikt, der durch die Ermordung dreier israelischer Jugendlicher und eines palästinensischen Jungen neuen Zündstoff erhalten hat.

Ulrich Sahm, Nahost-Korrespondent

Eine zunehmende Rolle wird dabei auch die Verteilung des knapper werdenden Lebenselementes Wasser spielen.
Ulrich Sahm wurde 1950 in Bonn als Sohn eines deutschen Diplomaten und unseres Gemeindegliedes Insea Hohlt-Sahm geboren. Aufgewachsen ist er in London, Paris, Bonn, Heppenheim (1968 Abitur an der Odenwaldschule), Moskau und Ankara. Es folgte ein  Studium der evangelischen Theologie, Judaistik und Linguistik in Bonn, Köln und an der kirchlichen Hochschule in Wuppertal. Ab 1970 studierte er Hebräische Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1975 ist er Nahost-Korrespondent für deutsche Medien mit Sitz in Jerusalem.
In dieser Zeit gab es mehrere Kriege Israels mit Ägypten, Syrien und dem Libanon, zweimal eine Intifada. Mehrere Friedensverträge sowie die Osloer Verträge wurden geschlossen. Von all‘ diesen Ereignissen berichtet Ulrich Sahm in deutschen Medien, wie Presse, Funk und Fernsehen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen beschäftigen sich mit dem Verhältnis Israels zu seinen Nachbarvölkern und -staaten.