Archiv

Gottfried August Homilius Johannespassion

Am Sonntag, den 30. März wird um 18.00 Uhr in St. Martin die Passionsgeschichte nach Johannes in der Vertonung von G.A. Homilius erzählt. Vor genau dreihundert Jahren wurde Homilius geboren. Er gehört zu den bedeutendsten Schülern Johann Sebastian Bachs

Gottfried August Homilius Johannespassion

Nach seinen Studien in Leipzig wurde Homilius 1742 Organist der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 Kantor der Kreuzkirche und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen. Seine Musik wendet sich den damals modernen Tendenzen zu und steht auf der Schwelle zur Klassik. Das heißt, die Werke sind deutlicher von einer Melodie her gedacht und weniger kontrapunktisch angelegt. Das macht sie für den Hörer eingänglicher und leichter fasslich als so manches Werk Johann Sebastian Bachs. Ansonsten gibt es alles was ein Passionsoratorium braucht: dramatische Rezitative und Chöre, meditierende Arien und innehaltende Choräle. Ein Passionsoratorium erzählt auf kurzweilige Art die Leidensgeschichte Jesu mit der Gefangennahme, dem Verhör bei Pilatus, der Kreuzigung und Grablegung.

Es musizieren die Nienburger Kantorei, Francisca Prudenico, Sopran; Anna Bineta Diouf, Alt; Sebastian Franz, Tenor, Burkhard Kosche, Bass, das Nienburger Kammerorchester unter der Leitung von Christian Scheel. Nummerierte Eintrittskarten (16,-/14,-/10,-/8,-€) gibt es in der Theaterkasse im Stadtkontor, Schüler haben an der Abendkasse freien Eintritt.